Martinsfest (13.11.2025)
In jedem Jahr freuen wir uns sehr auf das St. Martinsfest und dachten, auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Anspiel der St. Martins-Geschichte, Laternenumzug und Punsch und Würstchen. Aber in diesem Jahr war es etwas anders. Wir sind in die Marienkirche gekommen und dort standen ein Sessel und eine Stehlampe vor dem Altar. Wir haben uns gefragt, was das wohl bedeutet. Pfarrer Krüger und Ivonne haben alle Besucher begrüßt, wir haben zusammen gesungen. Aber, was ist nun mit dem Sessel? Dann hat sich Ivonne in den Sessel gesetzt und hatte das Buch "Martin" dabei. Jetzt haben wir gewusst, wie es weitergeht. In diesem Jahr hören wir eine Geschichte, wie toll. Es durften sich alle Kinder auf Kissen vor Ivonne setzen und der Geschichte von Martin und Hilde lauschen. Martin ist ein kleiner Junge, der beim Rodeln gesehen hat, wie eine alte Frau, nämlich Hilde, auf der Bank saß und fror. Er hat sie eine Weile beobachtet und sich dann getraut, mit ihr seine Winterjacke zu teilen. Er wollte ihr auch noch seine Mütze geben, aber die fand Hilde ein bisschen zu doof. Nach der Geschichte durften alle schon einmal ihre Laterne zum Leuchten bringen und die Kirche wurde dunkel. Alle Leute, die da waren, sangen nun das Lied "Lichterkinder". Das war sehr gemütlich. Herr Krüger hatte, nachdem es wieder hell wurde, noch eine Überraschung bzw. ein Wunder. Wir waren alle ganz gespannt. Es war ... eine Erdnuss, die er geteilt hat, wie Martin seinen Mandel. Nach einem Segen von Hr. Krüger für alle, die da waren, ging es mit den Laternen nach draußen und wir sind einen Zug durch die Stadt gegangen, angeführt von einer Reiterin mit ihrem Pferd. Auf dem Pferd saß Adele. Sie war auch einmal in unserem Kindergarten ein Kindergartenkind. Schon von Weitem haben wir den bunt erleuchteten Vorplatz des Kindergartens gesehen und es duftet schon nach Punsch und Würstchen. Beim Ankommen haben wir einen großen Kreis gebildet und Hr. Krüger hat Erdnüsse verteilt, die dann alle, wie er in der Kirche, untereinander teilen konnten. Dann gab es Würstchen und Punsch, wir konnten vor der Nikolaikirche toben, die Großen haben erzählt und ein gemütlicher Abend ging zu Ende.
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